DIE LINKE fordert unverzügliches Ende                   
der deutschen OEF-Beteiligung in Afghanistan

„Unionswähler stützen Forderung der Linken. Mehrheit will Mindestlohn, Rückzug aus Afghanistan und keine Rente mit 67“ titelte am Sonntag eine große überregionale Zeitung.

Die Militäreinsätze in Afghanistan haben zu mehr Gewalt und mehr Terror im Lande geführt und viele zivile Opfer gekostet. Selbst unter den CDU-Anhängern sind daher, wie die Sonntagsumfragen zeigen, 55% für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Der erste und vordringliche Schritt dazu ist aber, die deutsche Beteiligung am sogenannten Anti-Terror-Einsatz Enduring Freedom sofort zu beenden und auch künftig auszuschließen. Denn gerade diese Operationen haben zur Gewalteskalation im Lande beigetragen. An völkerrechtswidrigen Militäreinsätzen darf sich die Bundesrepublik Deutschland nicht beteiligen.

Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat in seinem Urteil vom 3. Juli 2007 die Frage offengelassen, ob die Militäreinsätze im Rahmen der Operation Enduring Freedom mit dem Völkerrecht vereinbar sind. Das Bundesverfassungsgericht hat allerdings nicht ohne Grund auf der klaren Trennung zwischen UN-mandatierten ISAF.Einsätzen und den Einsätzen einer „Koalition der Willigen“ in der OEF beharrt.

Der Anti-Terror Einsatz unter OEF ist nicht von der UNO mandatiert. Er ist sechs Jahre nach den Terroranschlägen von New York und Washington auch nicht mehr mit dem Recht auf Selbstverteidigung nach Artikel 51 der UN-Charta zu begründen, zumal die Vereinten Nationen mit dem ISAF-Einsatz selber aktiv geworden sind. Die Operation Enduring Freedom ist mit dem Völkerrecht nicht in Einklang zu bringen
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Die Partei Die LINKE. setzt sich ein für soziale Gerechtigkeit und für Frieden. 75 % der Unionsanhänger lehnen wie die Rente mit 67 ab, 62% sind für einen gesetzlichen Mindestlohn. Nicht anders sieht es bei der SPD aus. Eine starke Linke trägt dazu bei, dass die Interessen der übergroßen Mehrheit wieder berücksichtigt werden.

 

 

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