LINKE gegen Mehrwertsteuererhöhung

Annette Groth, Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN und
Bundestagskandidatin im Wahlkreis Pforzheim, 
kritisiert die geplante Mehrwertsteuererhöhung, für die
Ministerpräsident Oettinger eintritt.

Gerade der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7% für Bücher, Bustickets und Eintrittskarten
für kulturelle Veranstaltungen ist eingeführt worden, um auch ärmeren
Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu
ermöglichen. Nun sollen ausgerechnet die Preise für Kultur und den
öffentlichen Nahverkehr sowie für Lebensmittel angehoben werden. „Dies
betrifft Hartz-IV Empfänger, Alleinerziehende  und Geringverdienende
viel stärker als andere Bevölkerungsschichten“,  sagt Groth. Für die
Kandidatin ist klar, dass Oettinger und andere „Experten“ mit dem Ruf
nach Mehrwertsteuererhöhung die Bevölkerung an eine
Erhöhung nach der Wahl vorbereiten wollen. Groth verweist auf andere
EU-Mitgliedsstaaten wie Ungarn und Lettland, in denen der
Mehrwertsteuersatz wegen der Krise auf 25% erhöht wurde.  „Auch dieser
Steuersatz wird in einigen Kreisen bei uns diskutiert. "Die Ärmsten
sollen die Zeche für die Finanz- und Wirtschaftskrise zahlen. Dies
müssen wir verhindern.“

DIE LINKE. LV Baden-Württemberg

30. Juli: Aktionstag "Millionärssteuer statt höherer Mehrwertsteuer"

 

Unter dem Motto „Millionärssteuer statt höherer Mehrwertsteuer“ findet am 30. Juli 2009 der nächste bundesweite Aktionstag der LINKEN für einen Schutzschirm für Menschen. Denn Union, SPD, FDP und Grüne lassen bewusst die Frage offen, wer nach der Bundestagswahl die Zeche für die Milliardensubventionen für Banken und Konzerne zahlen soll. Es droht eine weitere drastische Erhöhung der Mehrwertsteuer.

 

Am 30. Juli 2009 wird DIE LINKE mit rund 50 Aktionen für ihre Alternative werben: Reichtum besteuern, Millionärssteuer einführen. DIE LINKE will mit den Aktionen ein "Zeichen für Umverteilung von oben nach unten setzen", erklärte Ulrich Maurer, Mitglied des Geschäftsführenden Parteivorstands der LINKEN.