Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit
Kreis Ludwigsburg
Werner Hillenbrand E-Mail: wh-asg@t-online.de Presseinformation
Sehr geehrte Damen und Herren,
WASG unterstützt IG Metall
In seiner
letzten Sitzung hat sich der Kreisvorstand der Partei Arbeit und soziale
Gerechtigkeit (WASG) mit der Entwicklung der Arbeitsplätze in Ludwigsburg
beschäftigt. Die Situation der Arbeitsplatzvernichtung in Ludwigsburg, wie sie
von der IG Metall festgestellt wurde ist alarmierend. Der Abbau führt nicht nur
zu steigenden Arbeitslosenzahlen, sondern auch zur Reduzierung der Kaufkraft.
Das wird sich auch auf den Einzelhandel auswirken. Neben der Verarmung von
Arbeitnehmern wird es weitere Insolvenzen im Bereich des Einzelhandels und der
Dienstleistungen geben.
Die örtliche WASG unterstützt die IG Metall in der Bemühung Arbeitsplätze zu
sichern. Damit wird auch die Zukunft der Stadt gesichert.
Die Wirtschaftsförderung in der Stadt Ludwigsburg darf sich nicht auf
unverbindliche Gesprächsrunden beschränken. Förderung bedeutet auch zu
verhindern, dass die kurzfristige Gewinnmaximierung als Maßstab für
unternehmerische Entscheidungen akzeptiert wird.
Wie der Vorsitzende des WASG Vorstandes Hans-Jürgen Kemmerle feststellt, muss
mittelfristig aber auch durch Steigerung der Massenkaufkraft die Nachfrage
gesteigert werden. Dazu ist eine gerechtere Steuerpolitik, sowie deutliche
Lohnerhöhungen notwendig. Als weiteres ist die Frage der Arbeitszeitverkürzung
wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Damit können Arbeitslose wieder in Arbeit
kommen. Das wird die Nachfrage weiter steigern und die Sozialkassen werden
entlastet.
Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit Kreis Ludwigsburg
Werner Hillenbrand E-Mail: wh-asg@t-online.de
In seiner
letzten Sitzung am 9. Januar hat sich der Kreisvorstand der Partei Arbeit und
soziale Gerechtigkeit (WASG) mit der Lage des Arbeitslosenzentrums Ludwigsburg (ALZ)
beschäftigt. Nach 22 Jahren hat der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg
beschlossen den Zuschuss für die einzige Stelle des Arbeitslosenzentrums
Ludwigsburg zu streichen. Durch die Streichung des Personalkostenzuschusses ist
das Zentrum in seiner Existenz gefährdet. Der Vorstand erklärt sich mit dem
Verein Arbeitslosenzentrum solidarisch und unterstützt ihn im Kampf um den
Erhalt des Zentrums.
Die WASG verurteilt die Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates. Damit wird
wieder einmal bei den Ärmsten unserer Gesellschaft gespart. Während der
Gemeinderat noch darüber berät, evtl. eine Großleinwand zur Übertragung von
Spielen der Fußballweltmeisterschaft mit 100.000 € zu sponsern, wird der
Zuschuss für eine soziale Einrichtung gestrichen. Wie der Vorsitzende
Hans-Jürgen Kemmerle feststellte, ist das ein Verhalten, das von keinem
vernünftigen Menschen verstanden wird. Der Verweis, dass für die Finanzierung
andere Institutionen zuständig wären verschweigt, dass die Übernahme nicht
sichergestellt ist. Die WASG erwartet deshalb, dass der Gemeinderat bei
Nichtübernahe der Personalkosten durch Andere, seine Entscheidung revidiert.